Deutscher Jagdterrier

 

Zwischen den Weltkriegen beschlossen aktive Jäger, die Zucht eines schwarzroten Terriers ausschließlich orientiert an der Jagdleistung aufzubauen.

 

Verschiedene Einkreuzungen, z.B. des Welsh Terrier, festigten das Erscheinungsbild des "neuen" Terriers. Vorrangig war jedoch die vielseitige Veranlagung des erwünschten "harten, spurlauten und wasserfreudigen" Hundes.

 

Der Jagdterrier ist entweder rauhhaarig oder glatthaarig. Er kommt in den Farben schwarz, dunkelbraun oder schwarzgrau meliert vor, er trägt scharf begrenzte rotgelbe Abzeichen. Eine helle oder dunkle Maske oder kleine weiße Abzeichen an der Brust und an den Läufen sind erlaubt.

 

Rüden und Hündinnen werden bis 40 cm hoch, ein Rüde wiegt 9 bis 10 kg, eine Hündin 7,5 bis 8,5 kg.

 

Der Deutsche Jagdterrier gehört ausschließlich in Jägerhand! Er ist keinesfalls geeignet als Haus- oder Familienhund; mit solch einer Haltung wird man dem arbeitseifrigen phantastischen Jäger in keinem Fall gerecht und holt sich damit nur Probleme ins Haus.

 

Auf der Jagd unter und über der Erde, als Stöber- und Schweißhund und auch auf der Wildschweinjagd ist der Jagdterrier in seinem Element.

 

In der Zucht wird heute noch allergrößter Wert auf die jagdliche Brauchbarkeit und Leistungsfähigkeit des Hundes gelegt. Ein Hund von Jägern für Jäger!

 

Der Jagdterrier gehört zur FCI-Gruppe 3 - Terrier. Der zuchtbuchführende Verein ist der Deutsche Jagdterrier Club e.V. Zur Zucht zugelassen werden nur Hunde mit Anlagenprüfung, positivem Verhalten und Wesen und gesunder Abstammung. Mit 4 Jahren müssen Zuchthunde ein Naturleistungszeichen (Schwarzwild oder Naturbau) nachweisen.